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ÖNorm

Tabelle A.1 - Mörtelgruppen - Mischungsverhältnis in Raumteilen

Mörtelgruppe Mindestdruck-
festigkeit nach
28 Tagen
Kalk
(Sumpfkalk)
Kalkhydrat Hydraul. Kalk,
(Trasskalk)
Hoch-hydraul.
Kalk
Zement¹)
(PZ 275)
Zuschläge
I 1,2 N/mm² 1



4

1


3


1

3



1
4,5
II 2,5 N/mm² 1,5





2






1
3
4 N/mm²


2 1 8
III 8 N/mm²




1 4
IV 16 N/mm²


1 3
Verwendung für:
- Mauerwerk, je nach Gesteinsart und geforderter Festigkeit
- Bodenbeläge, Stufen u.dgl. im Freien
- hintermörtelte Wandverkleidungen
- Bodenbeläge, Stufen u.dgl. im Innenraum
- Ankerdornlöcher
Mörtelgruppe:
I bis III

III

I bis II
II bis III

IV


1)   Zur Verlegung von Naturstein aus farbempfindlichen Materialien (z.B. weißer Marmor, Jura-Marmor, Solnhofener
       Plattenkalk, hygroskopischer Granit) ist Kalk-, Kalkzement-, Trasszement- oder Weißzementmörtel zu verwenden.



Tabelle A.2 - Richtzahlen für Rohdichte, Druckfestigkeit, Biegezugfestigkeit und Abrieb von Natursteinen
Gesteinsart Rohdichte¹
kg/m³
Druckfestigkeit¹
N/mm²
Biegezugfestigkeit¹
N/mm²
Abrieb nach Böhme²

Granit
Syenit

2600 bis 2800 120 bis 250 10 bis 20 5 bis 8


2800 bis 3000 170 bis 300 10 bis 25 5 bis 8
Porphyr 2600 bis 2800 180 bis 300 15 bis 26 5 bis 8
Dichte Kalke
Marmor
2600 bis 2800 80 bis (190/200) 6 bis 16 15 bis 40
Kalksandstein
Konglomerat
1700 bis 2600 20 bis 80 4 bis 15 15 bis 40
Quarzsandstein 2000 bis 2600 30 bis 200 3 bis 19 10 bis 14
Travertin 2400 bis 2500 20 bis 60 4 bis 10 -
Gneis 2600 bis 3000 160 bis 280 8 bis 22 4 bis 20
Quarzit 2600 bis 2700 150 bis 300 13 bis 25 7 bis 8
Serpentinit 2600 bis 2800 110 bis 210 9 bis 18 8 bis 18
Die angeführten Werte beziehen sich auf natürlich ausgetrocknete (nicht bruchfeuchte) Materialien
¹) gemäß ÖNORM EN 1926 bzw. ÖNORMEN B 3124-3, -4, -5, -6 und-9
² gemäß ÖNORM B 3126-2

Verlegung über
Fußbodenheizung





Verlegung auf
Heizestrich








Mörtel
- Mörtelgruppe



Mörtel
Mindestdicke
Mindestdicke
Mindestbreite

nicht befahrbar
6,5 cm

nicht befahrbar
1 cm
2 mm
Klebemörtel

Mörtel oder Fertigmasse
Mindestdicke
Mindestdicke
Mindestbreite

nicht befahrbar
0,5 cm

nicht befahrbar
1 cm
2 mm
Kleber





Mindestdicke
Mindestdicke
Mindestbreite

nicht befahrbar
1 cm

nicht befahrbar
3 cm
2 mm


Tabelle A6: Bearbeitungsgruppen und Messpunktabstände

Bearbeitungsgruppe
Abstand der Messpunkte
bis¹)
0,10 m
bis
1,00 m
bis²)
4,00 m
bis
10,00 m
über
10,00 m
A
poliert
fein geschliffen
grob geschliffen
1 mm 3 mm 9 mm 10 mm 15 mm
B gefräst
gesägt (Diamant)
gemassert
gesandelt
gebürstet
geflammt
2 mm 3 mm 10 mm 12 mm 15 mm
C gesägt (Stahlsand)
scharriert
gebillt
fein gestockt
gehobelt
3 mm 4 mm 10 mm 12 mm 15 mm
D mittel und grob gestockt
bruchrauh gut spaltbar³)
5 mm 8 mm 15 mm 15 mm 15 mm
E feingespitzt 6 mm 10 mm 15 mm 15 mm 15 mm
F mittel und grob gespitzt
gekrönelt
10 mm 15 mm 20 mm 20 mm 20 mm
G bossiert nach Verwendungszweck und Stoff laut Leis-
tungsbeschreibung
¹)

²)
³)

Bei der Beurteilung des Zusammenstoßes von Werkstücken (Überzähnen)
ist die erste Spalte - "bis 0,10 m" - anzuwenden.
Für die Genauigkeit des Stiegenschusses ist die dritte Spalte "bis 4,00
m" anzuwenden.
zB Solnhofener Plattenkalk, Alta-Quarzit



Tabelle 1 Maßabweichung von Werkstücken

für die Dicke der Werkstücke :
bis 1,5 cm ± 1,5 mm
über 1,5 cm bis 3 cm ± 2,0 mm
über 3 cm bis 8 cm ± 3,0 mm
über 8 cm ± 5,0 mm
bei kalibrierten Platten und Fliesen ± 0,5 mm
für die sichtbare Dicke aneinander stoßender Werkstücke:
bis 4 cm 0,5 mm
über 4 cm bis 8 cm 1,0 mm
über 8 cm 2,0 cm
für die Länge/Breite der Werkstücke:
bei einer Werkstückdicke bis 8 cm
      und Länge/Breite bis 60 cm
      und Länge/Breite über 60 cm

± 1,0 mm
± 2,0 mm
bei einer Werkstückdicke über 8 cm
unabhängig von Länge und Breite
± 5,0 mm

bei kalibrierten Platten und Fliesen ± 0,5 mm
 

6.2.2.2 Zulässige Maßabweichungen von der Ebenheit

Abweichungen von der Ebenheit gemäß ÖNORM EN 1469 und ÖNORM EN 12058 geschliffener oder polierter Flächen dürfen nicht mehr als 0,2 % der größten (Platten-) Länge, maximal jedoch 3 mm betragen. Bei Fliesen gemäß ÖNORM EN 12057 dürfen die Abweichungen von der Ebenheit maximal ± 0,15 % betragen.

Die Höhendifferenz des Zusammenstoßes von Werkstücken (Überzahn) darf maximal 1 mm betragen. 6.2.2.3 Zulässige Maßabweichungen von Winkeln und Sonderformen
Für Fertigerzeugnisse - Wandbeläge gelten die Bestimmungen der ÖNORM EN 1469, für Fertigerzeugnisse - Fliesen gelten die Bestimmungen der ÖNORM EN 12057,
für Fertigerzeugnisse - Bodenplatten und Stufenbeläge gelten die Bestimmungen der ÖNORM EN 12058.
6.2.3 Versetz- und Verlegearbeiten
6.2.3.1 Versetzen von Plattenverkleidungen an Wänden
6.2.3.1.1 Allgemeines

(1)  Abstände und Breiten der Dehnfugen sind nach den zu erwartenden thermisch bedingten Dehnungen fest- zulegen. Bei Plattenverkleidungen, die Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, ist bei der Anordnung und Be- messungvon Dehnfugen ein Temperaturbereich von -20° C bis +80° C anzunehmen.

(2) Sowohl gegen Ausbruch am Ankerdornloch als auch gegen Ausbrechen (Ausknicken) der Platten muss eine dreifache Sicherheit, bei waagrechten oder schräg abgehängten Untersichten eine 5-fache Sicherheit unter Zugrundelegung der Bestimmungen der ÖNORM B 4014-1 sichergestellt sein.

(3) Für die Berechnung der Ankerdorn-Ausbruchfestigkeit ist bei Materialien, für die keine Prüfzeugnisse vor- handen sind, ein Drittel (Lotrechte oder Neigung ≤ 30° gegen die Vertikale) oder ein Fünftel (horizontale Un- tersichtenoder Neigung > 30° gegen die Vertikale) des niedrigsten in der Tabelle A.2 jeweils angegebenen Wertes heranzuziehen.

6.2.3.1.2 hinterlüftete Plattenverkleidung (1) Dicke von Verkleidungsplatten:

Die Dicken sind nach statischer Berechnung zu bemessen und müssen min- destens die Werte der Tabelle 2 aufweisen.